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Ganz großes Kino im Central: Ökostrom vom Dach

(vom 28.02.2019)

Ludwigsburg. Wenn im Central und Union Kino in Ludwigsburg Superhelden über die Leinwand flimmern und die Popcornmaschine Mais ausspuckt, geschieht das Klima schonend. Denn das Central & Union Filmtheater setzt voll auf regenerative Energien. Kinoleiter Claus Wollenschläger installierte gemeinsam mit den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Central-Kinos.

„Mit dem Pachtmodell der Stadtwerke ist für uns nicht nur die ressourcenschonende Energieversorgung möglich. Zudem wird der überschüssige Strom auch ins öffentliche Stromnetz eingespeist und nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet. Von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Betreuung lief die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken mehr als gut“, freut sich Wollenschläger. „Unsere PV-Anlage auf dem Kinodach ist 520 Quadratmeter groß und hat eine Leistung von 61,2 Kilowatt Peak, damit ist sie eine Anlage mittlerer Größe“, so Markus Drixler, zuständiger SWLB-Kundenbetreuer, und ergänzt: „Die Anlage deckt 18 Prozent des Jahresstromverbrauchs des Kinos ab, 66 Prozent des erzeugten Stroms werden im Kino selbst verbraucht.“ Wollenschläger hat sich schon früh mit Energieeffizienz auseinandergesetzt: Bereits 1994 verbaute er in seinen fünf Kinosälen Zeitschaltuhren. Seit 2011 bezieht der 53-Jährige Ökostrom. Damit Kinobesucher und Passanten den Eigenverbrauch und die CO2-Einsparung live verfolgen können, hat der passionierte Klimaschützer ein Display in der Kinopassage direkt an der Arsenalstraße installiert. „Wenn es je einen Preis für nachhaltigen Kinobetrieb in Deutschland geben sollte, hoffe ich, diesen nach Ludwigsburg zu holen“, lacht Wollenschläger.

Das Photovoltaik-Pachtmodell der Stadtwerke lohnt sich. Denn auch ohne selbst investieren zu müssen, profitiert der Betreiber von den Erträgen und den daraus entstehenden Stromkosteneinsparungen durch den Eigenverbrauch. Überschüssiger Strom wird durch gesetzlich festgeschriebene Einspeisevergütung vergütet. Und das auch, wenn nicht die Sonne scheint. Optionale Speicherlösungen bieten Sonnenstrom auch bei wolkigen Aussichten oder am Abend. Chancen auf Förderung einer Anlage bestehen sowohl durch den Bund als auch auf Länderebene. Zudem kann zusätzlich benötigter Strom problemlos über die SWLB bezogen werden. Drixler: „Ganz klarer Vorteil einer PV-Anlage: Die Stromkosten lassen sich langfristig planen und man macht sich unabhängiger von den Preisschwankungen auf dem konventionellen Strommarkt.“ Von der Beratung über die Installation bis zum Service – die SWLB begleitet Anlagenbetreiber auf dem Weg zum „Kraftwerk“ auf dem eigenen Dach - und auch danach. Kontakt: 0 71 41/9 10-43 85 oder per E-Mail an Markus.Drixler@swlb.de. Mehr Informationen unter www.swlb.de/pv

Kinoleiter Claus Wollenschläger mit Stadtwerke-Experte Markus Drixler (l.)
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