Wasser

Unsere Trinkwasserversorgung.

Überblick Wassertürme

Wasserturm Salonwald
Wasserturm Salonwald

Behältergruppe Salonwald

Mit dem überdurchschnittlich großen Wachstum der Bevölkerung der Kreisstadt Ludwigsburg in den 60er Jahren stieg auch der Wasserbedarf beträchtlich. Deshalb stellte die Vereinigung der Wasserversorgungsverbände (VEDEWA) Untersuchungen bezüglich der Wasserversorgung an, um schließlich 1969 am höchsten Geländepunkt und in zentraler Lage, in Ludwigsburg im Salonwald, einen Wasserturm zu erbauen. Dieser fasst 2,500m3 Wasserinhalt für die Hochzone und in einem Erdbehälter 10,000m3 für die Mittelzone. Durch die Höhenlage und den statischen Druck gelangt das Wasser ohne technische Hilfsmittel bis zu den Endverbrauchern, was weniger Druckschwankungen mit sich führt.
Dieser Wasserturm der SWLB schafft es durch seine konzentrierte Bauweise, sich unauffällig in die Umgebung des Parkgeländes einzugliedern. Die Behältergruppe besteht aus 3 Einheiten. Einem 45m hohen Wasserturm in Form einer Kegelsumpfschale mit einem Durchmesser von 26,80m und einer Wassertiefe von 10m, einem Erdbehälter mit einem Durchmesser von 50m und einer Wassertiefe von 6m, zur Versorgung von tiefer gelegenen Gebieten und zusätzlich Betriebsräume mit maschineller Ausrüstung. Das Wasser der Behältergruppe Salonwald stammt vom Netz der Bodenseewasserversorgung (BWV) und der Landeswasserversorgung (LWV).Die Steuerung der Messdaten, wie Einlauf- und Auslaufmengen sowie Druckverhältnisse übernimmt die Leitwarte der SWLB, die rund um die Uhr besetzt ist. Der Durchschnittsverbrauch eines SWLB-Kunden liegt mit 113 Litern pro Tag unter dem Bundesdurchschnitt von 126 Litern. Über 30.000 Wasserkunden versorgt die SWLB. Allein 60 Prozent des Wassers werden für Toilettenspülung, Baden und Duschen verwendet, nur circa zwei Prozent für Trinken und Kochen.

Wasserturm Fürstenhügel
Wasserturm Fürstenhügel

Wasserspeicherung auf geschichtsträchtigem Boden

Die Behältergruppe Fürstenhügel ist mit über 140 Jahren eine der ältesten Anlagen der Wasserversorgung Ludwigsburgs. 1870 wurde auf dem Römerhügel, der vermutlich auf Grund mehrerer Gräber aus der Keltenzeit auch Fürstenhügel genannt wird, ein hoch gelegenes, gemauertes Wasserreservoir mit einem Fassungsvermögen von 800m3 erbaut. Das Bauwerk wurde 1925 durch einen wasserundurchlässigen Erdbehälter mit 5000m3 erweitert, wobei die Baustelle bei der Errichtung zu den größten in der Umgebung zählte. Zusätzlich wurde 1935 ein Wasserturm gebaut, um die ungünstigen Druckverhältnisse, die durch die territoriale Ausdehnung der Stadt Ludwigsburg entstanden, aufzuheben. Der Wasserturm am Fürstenhügel fasst bei einem Durchmesser 17,5 Metern und einer Höhe von 42,30 Metern einen Wasserinhalt von 2,000m3. Sein Bau benötigte unter anderem 1800m3 Beton, 160 Tonnen Eisen und rund 4 000 000 Backsteine und kostete 156932,48 Reichsmark.
Die tiefer gelegenen Teile der Stadt werden weiterhin von den Erdbehältern versorgt, währenddessen alle höher liegenden Bereiche vom Hochbehälter gespeist werden.
Die Behältergruppe Fürstenhügel ist seit 1952 an die Kanalisation angeschlossen, sodass der Restinhalt bei Reinigungen eingeleitet werden kann.
Im Laufe der Zeit wurden Änderungen, wie Pumpenumbauten, Austausch von Dieselmotoren oder der Neubau von zusätzlichen Erdbehältern mit Fassungsvermögen von 5000m3, vorgenommen. Die Turmbehälter werden von der Bodensee-Wasserversorgung (BWV) versorgt, die Erdbehälter dagegen von der Landes- Wasserversorgung (LWV) und aus eigenen Quellfassungen. Die Leitwarte der SWLB ist für die Betriebsführung zuständig und empfängt mit der Fernwirktechnik Messungen und Störmeldungen der Anlage und kann im Notfall sofort reagieren. Neben seiner eigentlichen Aufgabe als Wasserturm, dient er noch als Antennenträger von Mobilfunknetzen und Sendestation von Radiofunkprogrammen.              

Wasserturm Kornwestheim Rathaus
Wasserturm Kornwestheim Rathaus

Ein Turm mit doppeltem Boden und doppeltem Nutzen

1933 wurde in Kornwestheim mit dem Bau des Rathauses begonnen, dessen Turm gleichzeitig als Wasser- und Uhrturm dienen sollte. So brachten man Versorgung und Verwaltung unter ein Dach - clever und sparsam. Ein Grund für den Bau des einzigartigen Projektes war die gewaltige Bevölkerungsexplosion zwischen 1890 und 1933. Die Einwohnerzahl stieg um das Fünffache auf über 10.000 Einwohner. Weder die Verwaltungs - noch die Versorgungseinrichtungen konnten damals Schritt halten. Gleichzeitig waren die Finanzen für neue Bauwerke knapp. Da hatte der Architekt Paul Bonatz, der bereits den Stuttgarter Hauptbahnhof gebaut hatte, eine sehr kluge Idee: Er verband beide Projekte miteinander und ließ den Turm für das Verwaltungsgebäude als Wasserturm errichten. Der Bau wurde im Oktober 1933 begonnen und im November 1935 eingeweiht. Die Höhe des Turms beträgt 48 Meter, die Fundamente reichen 8 Meter tief, und der Hochbehälter im Turm fasst 800 Kubikmeter Wasser. In den 1950igern wurde vor dem Rathaus zusätzlich ein 4.400 Kubikmeter großer Erdspeicher geschaffen. Heute ist der Turm DAS Wahrzeichen Kornwestheims und von weither sichtbar. Nasse Füße hat die Stadtverwaltung noch nie bekommen - in allen den Jahren. Dafür haben die Stadtwerke mit Service und Wartung gesorgt. Erst als Dezernat der Stadt, dann - seit der Fusion zur Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH im Jahr 2008 - als SWLB.

Icon Wasserturm

Wasserturm Besichtigung

Haben Sie Interesse an einer Führung (jeweils in Gruppen oder mit einer Schulklassen aus unserem Versorgungsgebiet) in unserem Wasserturm Salonwald? Dann wenden Sie sich bitte an diesen Konakt: 07141 / 910-2684.

Energiesparshop

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